CO2- und N2-Flaschen

Druckprüfung von Kohlensäure-Feuerlöschern, -Flaschen und -Patronen, sowie N2-Stickstoffflaschen auch unbenutzte CO2-Feuerlöscher, -Flaschen und -Patronen grundsätzlich alle 10 Jahre zum TÜV! 

 

Ortsfeste Feuerlöschanlagen, tragbare Dauerdruckfeuerlöscher und CO2-Patronen mit einem Inhaltsvolumen größer 0,22 Liter - sind nach der Druckbehälterverordnung grundsätzlich einer wiederkehrenden Druckprüfung durch einen Sachverständigen (z.B. TÜV) zu unterziehen.

Die Druckprüfung ist erstmals 10 Jahre nach der Abnahmeprüfung und anschließend regelmäßig im 10-Jahresabstand durchzuführen. Für CO2 -Löscher, CO2-Treibmittelflaschen und CO2-Patronen sieht die Druckbehälterverordnung allerdings eine Ausnahmeregelung vor: Die 10-jährige Druckprüfung ist nur dann zu vollziehen, wenn die Behälter nachgefüllt werden müssen . Die Ausnahmeregelung bedeutet für die Praxis, daß CO2-Löscher, -Flaschen und -Patronen zum Teil 25 Jahre und mehr in Betrieb sind, ohne daß eine Druckprüfung durchgeführt worden ist. Da die Materialien der Löschmittelbehälter und Patronen normalen Ermüdungserscheinungen unterliegen, besteht hier ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko.

Um Unfällen durch berstende Behälter bei überalterten Löschern und CO2-Patronen vorzubeugen, gilt daher folgende grundsätzliche Empfehlung:

Alle CO2-Löscher (1.5 kg, 2 kg, 5 kg, 6 kg) und Flaschen von Löschanlagen (10 kg, 20 kg, 30 kg, 50 kg), alle CO2-Treibmittelflaschen und Patronen (> 0,22 l) sowie alle N2-Stickstoffflaschen sind spätestens alle 10 Jahre einer Druckprüfung durch einen Sachverständigen zu unterziehen - unabhängig davon, ob sie unbenutzt sind oder neu befüllt werden müssen